Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. - Portalseite

www.vkad.caritas.de

Tagungsdokumentation der 17. Bundestagung des VKAD

Vom 17. bis 19.05.2011 tagte der VKAD in Kassel unter dem Motto: Den Wandel gestalten - Altenhilfe als Akteur im Sozialmarkt Europa.
Mehr zur Bundestagung lesen Sie hier

Die Tagungsdokumentation (CD mit allen Beiträgen und Booklet mit Zusammenfassung der Tagungsbeiträge) können Mitglieder des VKAD zum Preis von 5.- Euro incl. Mwst zzgl. Versand und Nichtmitglieder zum Preis von 8.- Euro incl. Mwst zzgl. Versand unter vkad@caritas.de bestellen.

Schmetterling 17. Bundestagung

BIVA Heimverzeichnis

Unter dem Link www.heimverzeichnis.de wird erstmals eine bundesweite einheitliche Datenbank mit Qualitätsbewertungen aus Verbrauchersicht für den Bereich der institutionellen Altenhilfe veröffentlicht. Kernstück der Datenbank sind Informationen über die gebotene Lebensqualität in Heimen. Die Erfassung und Bewertung der Lebensqualität erfolgt nach objektivierbaren Kriterien, die gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren im Bereich der institutionellen Altenhilfe, orientiert an der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt wurden. Weitere Informationen, auch zur Aufnahme in das Verzeichnis und den Verfahrensablauf  zur Prüfung, finden Sie auf der oben  Hompage des Heimverzeichnisses.

Sozialcourage online

Themenschwerpunkt Pflegende Angehörige im Magazin für Ehrenamtliche und Freunde der Caritas

Titelbild Sozialcourage

Von "Fesselung" pflegebedürftiger Menschen kann keine Rede sein! - Berichterstattung über den 3. MDS-Bericht


Prüfer der Krankenkassen stellen in ihrem dritten bundesweiten Qualitätsbericht deutliche Verbesserungen in der Pflege fest


Freiburg, 26.04.12 In der medialen Berichterstattung über den jüngsten Qualitätsbericht des Spitzenverbands der Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDS) wurde ein Missstand derart in den Fokus gerückt, dass nach Einschätzung des Verbands katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) ein verzerrtes Bild entstanden ist.
Es geht um Mängel bei der Anwendung von freiheitsentziehenden Maßnahmen. Dabei handelt es sich um Fixierungen am Bett oder Rollstuhl, um Stürzen vorzubeugen. Laut Bericht sind bei knapp 12.400 Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen solche Maßnahmen angewendet worden. Bei 89 Prozent der Betroffenen geschah dies auf Basis rechtlich notwendiger Genehmigungen, das heißt also aus berechtigten Gründen.

"Wenn in den Medien mit Begriffen wie 'Fesselung' getitelt wird und von 140.000 angeblich betroffenen Menschen in stationären Einrichtungen die Rede ist, richtet das die Phantasien in völlig falsche Richtungen", kritisiert VKAD-Geschäftsführer Andreas Leimpek-Mohler. Die Fixierungen würden zwar juristisch korrekt als "freiheitseinschränkend" bezeichnet, seien aber immer therapeutisch indiziert. "Diese Differenzierung und damit Respekt gegenüber dem Arbeitsleistungen und fachlichen Standards der Kolleginnen und Kollegen darf man erwarten!" so Leimpek-Mohler.

Der VKAD, in dem ca. 1100 stationäre Pflegeeinrichtungen, aber auch Tages und ambulante Pflegedienste organisiert sind, setzt sich dafür ein, dass im Umgang mit solchen Maßnahmen hohe Sensibilität und Verantwortlichkeit sowie eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Analyse handlungsleitend sind. "Freiheitseinschränkungen müssen das letzte Mittel der Wahl sein", so Leimpek-Mohler.

Die Pressemitteilung im Volltext lesen können Sie unter folgenden Link downloaden:
http://www.verband-katholische-altenhilfe.de/26112.asp?id=34346&page=1&area=efvkad

 

VKAD Dialogforum 2012: Ambulant und stationär – Zusammenspiel als Mehrwert

Bild: © Robert Kneschke – fotolia.com

Vom 18. bis 19.09.2012 im Kardinal Schulte Haus in Bensberg

Ambulant und stationär – zugegeben ein etwas irritierender Titel. Im VKAD Dialogforum setzen wir der allseits bekannten sozialpolitischen Leitlinie „ambulant vor stationär“ das Verbindungswort und entgegen. Wir sind der Meinung, dass ambulante und stationäre Angebotsformen gleichermaßen wichtig sind. Die Bedarfslagen älterer Menschen sind so unterschiedlich wie die Wünsche, wo und wie sie leben möchten. Deshalb setzen wir auf eine Vielfalt von Angeboten ambulant und stationär und auf Vernetzung und Kooperation.

Wir danken für die finanzielle Unterstützung des Dialogforums durch die BANK IM BISTUM ESSEN e.G.

Zu näheren Information und für ihre Anmeldung können Sie hier den Programmflyer, die Beschreibung der Workshopinhalte und den Anmeldebogen herunterladen.

 

VKAD Fachtagung Ehrenamt: Engagement eröffnet neue Räume vom 26. bis 27.09.2012 im Kardinal-Döpfner-Haus Freising

Harald Oppitz, KNA

Aufmerksame Blicke zieht der Hauptreferent der diesjährigen Fachtagung Ehrenamt, Franz Hackl, auf sich, wenn er die Zahlen des ehrenamtlichen Engagements im Seniorenhaus St. Josef in Hauzenberg (120 Pflegeplätze) nennt: 500 Ehrenamtliche, die im Jahr 13.000 ehrenamtliche Stunden Engagement leisten.

Engagement eröffnet neue Räume und das nicht nur quantitativ, wie diese Zahlen deutlich machen, sondern auch qualitativ. Überzeugte Engagierte sind die besten Botschafter für die Arbeit und das Image von Diensten und Einrichtungen. Sie sind "Brückenbauer und Netzwerker" in den Sozialraum und hier insbesondere auch in die Pfarreien.

Ohne förderliche Rahmenbedingungen und die Pflege einer Kultur des Miteinanders lassen sich solch positive Effekte freilich nicht erzielen - genau hier setzt die Fachtagung Ehrenamt des VKAD an.

 

Fachtagung "Gut aufgestellt ?! Fach- und Führungskräfte finden – binden"

Fachtagung vom 24. bis 25. Oktober 2012 in Paderborn

Termin zum Vormerken!

Das detaillierte Tagungsprogramm Tagungsprogramm wird im Juli 2012 auf der Homepage eingestellt. 

 

Generalistische Pflegeausbildung sichert auch für die Zukunft qualitätsvolle Pflege und motivierte Mitarbeiter/-innen

 

Freiburg, 02.03.2011  Ausdrücklich begrüßt der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. die Empfehlungen der Bund-Länder Arbeitsgruppe durch ein neues Berufegesetz die Pflegeberufe in einer einheitlichen Ausbildung zusammen zu führen.
Die Generalistische Ausbildung reagiert auf den Wandel der Bedarfe der Menschen und die strukturellen Veränderungen in der Altenhilfe und folge deshalb, so der Vorsitzende Hanno Heil, dem guten Grundsatz, dass die Pflegenden künftig, so viel wie möglich gemeinsam lernen und sich dann so viel wie nötig für bestimmte Einsatzfelder spezialisieren. Damit wachse auch die Attraktivität der Pflegeausbildung als Ausbildungsweg mit hoch-interessanten Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung. Die derzeit noch getrennten Ausbildungsgänge in einem neuen Pflegeberuf zusammenzufassen ist auch angesichts des künftigen Pflegepersonalbedarfs das Gebot der Stunde, so Heil.

Zusammen mit dem "Arbeitskreis kirchlicher Verbände zur Weiterentwicklung der Pflegeausbildung"  hat sich der VKAD bereits 2010 und 2011 für eine Neukonzeption der Pflegeaus-bildung im Sinne einer umfassenden Generalistik mit gesundheits-, kranken- und sozialpflegerischen Ausbildungselementen ausgesprochen.


Pressemitteilung: Generalistische Pflegeausbildung sichert auch für die Zukunft qualitätsvolle Pflege und motivierte Mitarbeiter/-innen 

 

Empfehlungen für eine zukunftsweisende Reform der Pflegeausbildung in Deutschland 2011

 

Eckpunkte der Bund-Länder Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Entwurfs eines neuen Pflegeberufegesetzes

 

Positionspapier des VKAD zum Thema "Zuwanderung und Personalmangel in der Pflege"


Allein durch Zuwanderung können die Personalprobleme in der Pflege langfristig nicht gelöst werden. Dem absehbar steigenden Personalbedarf in den Pflegeberufen kann nur mit einem Bündel unterschiedlicher Maßnahmen begegnet werden. Vor diesem Hintergrund sehen wir eine begrenzte Möglichkeit, dass die Pflege durch Zuwanderung neue Mitarbeitende gewinnen kann - allerdings eher indirekt als direkt.
Wir sprechen uns dafür aus, dass Zuwanderung so gestaltet wird, dass Menschen neben branchenbezogener Fachkompetenz möglichst schnell und problemlos auch Sprach- und Kulturkompetenzen erwerben können.
Die Ausbildung in der Pflege muss attraktiv gestaltet werden, dazu gehört die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung. Für Möglichkeiten aus anderen Berufen in die Pflege zu wechseln, muss aktiv geworben werden.
Die Qualifizierungsmöglichkeiten für Pflegekräfte müssen um die Anerkennung von bereits in anderen Berufen erworbenen Qualifikationen erweitert werden.
Die Rahmenbedingungen in der Pflege müssen eine Abwanderung von Pflegekräften in andere Länder verhindern helfen. Die Träger sollten in die Lage versetzt werden, die entsprechenden qualitätsvollen Arbeitsplätze anbieten zu können.

Das Positionspapier des VKAD zu Zuwanderung und Personalmangel in der Pflege können Sie hier herunterladen.

 

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