Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. - Portalseite

www.vkad.caritas.de

Aktionstag Altenhilfe

"Der grüne Haken für Lebensqualität und Transparenz - Zentrale Qualitätskriterien aus Sicht der Caritas-Altenhilfe-einrichtungen"

Die Suche nach einem Platz in einem Altenheim wirft häufig Fragen auf: Woher bekomme ich verlässliche Informationen? Wie kann ich die Qualität von Angeboten beurteilen und unterscheiden?  Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier.

Grüner Hacken BIVA

BIVA Heimverzeichnis

Unter dem Link www.heimverzeichnis.de wird erstmals eine bundesweite einheitliche Datenbank mit Qualitätsbewertungen aus Verbrauchersicht für den Bereich der institutionellen Altenhilfe veröffentlicht. Kernstück der Datenbank sind Informationen über die gebotene Lebensqualität in Heimen. Die Erfassung und Bewertung der Lebensqualität erfolgt nach objektivierbaren Kriterien, die gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren im Bereich der institutionellen Altenhilfe, orientiert an der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt wurden. Weitere Informationen, auch zur Aufnahme in das Verzeichnis und den Verfahrensablauf  zur Prüfung, finden Sie auf der oben  Hompage des Heimverzeichnisses.

Sozialcourage online

Themenschwerpunkt Pflegende Angehörige im Magazin für Ehrenamtliche und Freunde der Caritas

Titelbild Sozialcourage

Die überfällige Pflegereform mutiert zum "Reförmchen" - Änderungsvorhaben greifen viel zu kurz

 

Was die Bundesregierung am 06.11.2011 zur Pflegereform beschlossen hat, ist nicht mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Was von der Reform bleibt, ist eine Beitragserhöhung um 0,1% und eine freiwillige Vorsorge für die Pflege nach dem Modell Riester. Langfristige Lösungen sehen anders aus, so sieht es der Vorsitzende des VKAD, Hanno Heil.

 

Der Verband der Katholischen Altenhilfe in Deutschland (VKAD) fordert:

 

Nicht nur körperliche Leiden berücksichtigen: den neuen Begriff der Pflegebedürftigkeit endlich umsetzen

Mit der Beitragserhöhung von 0,1% möchte die Bundesregierung die Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit Demenz verbessern. Diese Absicht begrüßen wir. Da aber bereits ab 2014 ein großer Teil der Beitragserhöhung für den Ausgleich des demographischen Faktors benötigt wird, reicht diese Reform nicht aus. Wir brauchen eine langfristig orientierte Politik, die den Bedarfen von Menschen mit Demenz und Pflegebedürftigkeit gerecht wird. Die Chancen, den Systemfehler der einseitigen Engführung der Pflegebedürftigkeit auf die körperlichen Beeinträchtigungen abzustellen, wurden verspielt.

 

Finanzierung der Pflege langfristig absichern und Vorsorge nicht privatisieren

So wie die Beitragserhöhung die demographischen Herausforderungen ignoriert, so wenig ist sie geeignet die Pflegeversicherungsleistungen an die Kostensteigerungen anzupassen. Die Träger von Einrichtungen und Diensten der Pflege können nicht weiterhin Steigerungen der Personal- und Sachkosten durch Rationalisierung, Einsparungen und engere Zeitplanung auf dem Rücken ihrer Mitarbeiter/innen auffangen. Die finanzielle Zukunftssicherung der Pflege auf die Basis einer freiwilligen Vorsorge der Bürger/innen zu stellen, benachteiligt Menschen mit geringen Einkommen, Langzeitkranke und Behinderte und trägt zur Entsolidarisierung bei. Angesichts drohender Altersarmut größerer Bevölkerungskreise ist dies kein Zukunftskonzept. Zusammen mit dem Deutschen Caritasverband sprechen wir uns für den Aufbau eines Kapitalstockes für die Pflege aus. Aus Sicht des VKAD sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Pflege auch weiterhin paritätisch finanzieren und der Versicherungsbeitrag einkommensabhängig bemessen werden.

Die Politik muss die gesellschaftliche Bereitschaft ausloten und fördern, ausreichende Mittel für eine menschwürdige Pflege bereitzustellen bzw. umzuschichten. Ohne eine nachhaltige Finanzierung der Pflege wird die Versorgungsqualität pflegebedürftiger Menschen leiden, diese Diskussion ist gesellschaftlich notwendig.

 

Positionspapier des VKAD zum Thema "Zuwanderung und Personalmangel in der Pflege"


Allein durch Zuwanderung können die Personalprobleme in der Pflege langfristig nicht gelöst werden. Dem absehbar steigenden Personalbedarf in den Pflegeberufen kann nur mit einem Bündel unterschiedlicher Maßnahmen begegnet werden. Vor diesem Hintergrund sehen wir eine begrenzte Möglichkeit, dass die Pflege durch Zuwanderung neue Mitarbeitende gewinnen kann - allerdings eher indirekt als direkt.
Wir sprechen uns dafür aus, dass Zuwanderung so gestaltet wird, dass Menschen neben branchenbezogener Fachkompetenz möglichst schnell und problemlos auch Sprach- und Kulturkompetenzen erwerben können.
Die Ausbildung in der Pflege muss attraktiv gestaltet werden, dazu gehört die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung. Für Möglichkeiten aus anderen Berufen in die Pflege zu wechseln, muss aktiv geworben werden.
Die Qualifizierungsmöglichkeiten für Pflegekräfte müssen um die Anerkennung von bereits in anderen Berufen erworbenen Qualifikationen erweitert werden.
Die Rahmenbedingungen in der Pflege müssen eine Abwanderung von Pflegekräften in andere Länder verhindern helfen. Die Träger sollten in die Lage versetzt werden, die entsprechenden qualitätsvollen Arbeitsplätze anbieten zu können.

Das Positionspapier des VKAD zu Zuwanderung und Personalmangel in der Pflege können Sie hier herunterladen.

 

Exkursion 2011: "Auf zu neuen Wegen - innovative Konzepte in der Altenhilfe und ambulanten Pflege" vom 17.10.2011 bis 20.10.2011

Firma Hyundai stelle Bus für die Exkursion kostenlos zur Verfügung

Einige Tage aussteigen aus dem Berufsalltag und mit Kollegen/innen aus ganz Deutschland neue Wege kennenlernen und in den Kontext des eigenen Handelns setzen - dies ist die Zielsetzung der VKAD Exkursion.

Die Exkursion 2011 führte die Teilnehmer/innen nach Borken, Duisburg und Dülken. Dort erlebten Sie innovative Beispiele in der Altenhilfe und ambulanten Pflege in der Praxis.

Im Rahmen der Corporate Social Responsibility CSR Kooperation von Caritas und Hyundai sponserte die Firma Hyundai  die Exkursion und stellte kostenlos zwei Busse für alle Transfers der Exkursion zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an die Firma Hyundai! 

Weiterer Informationen zu den Exkursionszielen, dem detaillierten Programm und ein Interview mit einem Teilnehmer finden Sie hier

 

Caritas und Diakonie positionieren sich für eine zukunftsweisende Pflegeausbildung

Berlin, 09. Mai 2011. Der Deutsche Caritasverband, das Diakonische Werk der EKD und die konfessionellen Bundesverbände der Altenhilfe und Krankenhäuser machen in einem gemeinsamen Papier die Notwendigkeit einer grundlegenden Neukonzeption von Berufs- und Bildungswegen der Pflege und Assistenz deutlich. Sie fordern für diese Fachkräfte eine bundesgesetzlich verankerte generalistische Ausbildung mit einheitlichem Abschluss.

Angesichts des wachsenden Aufgabenspektrums und des Fachkräftemangels sei es erforderlich, dass die Berufsfelder des Gesundheits- und Pflegearbeitsmarktes für den Nachwuchs attraktiver werden. Die Bildungswege müssten sich in einem umfassenden Sinn stärker an den Erfordernissen von Arbeitsfeldern orientieren, in denen Menschen der Pflege, Begleitung oder Assistenz bedürften. Allen Ausbildungsabsolventen müsse künftig ein direkter beruflicher Einstieg in diese Tätigkeitsfelder ermöglicht werden.

Die Empfehlungen für eine zukunftsweisende Reform der Pflegeausbildungen in Deutschland  können Sie hier herunterladen

Information und Kontakt zu diesem Thema: Gabriele.Hiniger@caritas.de  

 

Weitere Informationen zu den VKAD Qualitätsstandards  für die Altenpflegeausbildung am Lernort Praxis und Schule können Sie hier nachlesen.  

 

Fachtagung Gut aufgestellt ?! Personalentwicklungsstrategien für die Zukunft der Pflege (-Fachkraft)

Fachtagung vom 08. bis 09. Juni 2011 in Paderborn

Die Pflegeausbildung ist in Bewegung. Während politisch an der Ausbildung zu einer generalistischen Pflegefachkraft gearbeitet wird, entstehen gleichzeitig die unterschiedlichsten Helferqualifikationen und von Hochschulen initiierte neue pflegefachliche Qualifikationsbilder. So ist neben der Tendenz, Klarheit bei den Berufsbildern der Pflege zu schaffen, gleichzeitig zu beobachten, dass immer wieder neue Qualifikationen entstehen, die im Arbeitsfeld Pflege eingesetzt werden oder werden sollen.

Weitere Informationen und das Programm zur Tagung

In Kürze erscheint die Tagungsdokumenation

 

Tagungsdokumentation der 17. Bundestagung des VKAD

Traegermotiv Bundestagung 2011

Vom 17. bis 19.05.2011 tagte der VKAD in Kassel unter dem Motto: Den Wandel gestalten - Altenhilfe als Akteur im Sozialmarkt Europa  


Mehr zur Bundestagung lesen Sie hier

Die Tagungsdokumentation (CD mit allen Beiträgen und Booklet mit Zusammenfassung der Tagungsbeiträge) können Mitglieder des VKAD zum Preis von 5.- Euro incl. Mwst zzgl. Versand und Nichtmitglieder zum Preis von 8.- Euro incl. Mwst zzgl. Versand unter vkad@caritas.de bestellen.  

 

Stellenangebote Kontakt Wie Sie Mitglied werden